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„Crocodiles“ schießen sich für Titelfavoriten warm

Eishockey: ESV Waldkirchen gewinnt seine letzten beiden Testspiele und erwartet am Freitag den EV Dingolfing am Karoli
Bezirksligist ERC Regen war schlussendlich zwei Mal chancenlos über 60 Minuten gegen die Waldkirchner um (von rechts) Jan Bojer, Andreas Gawlik und Niklas Mayrhauser. Allerdings überzeugten die "Crocodiles" nur im Auswärtsspiel, das sie 11:0 gewannen. −Foto: Sven Kaiser
Bezirksligist ERC Regen war schlussendlich zwei Mal chancenlos über 60 Minuten gegen die Waldkirchner um (von rechts) Jan Bojer, Andreas Gawlik und Niklas Mayrhauser. Allerdings überzeugten die „Crocodiles“ nur im Auswärtsspiel, das sie 11:0 gewannen. −Foto: Sven Kaiser

Waldkirchen. Mit 18 Toren in zwei Spielen gegen den ERC Regen hat sich der ESV Waldkirchen für die am Freitag beginnende Eishockeysaison in der Landesliga eingeschossen. Allerdings zeigten die Karoli-Krokodile zwei Gesichter: Im Heimspiel (7:3) vor 100 Zuschauern wirkten sie oft verkrampft und mussten zwischenzeitlich sogar den 3:3-Ausgleich hinnehmen. Das Auswärtsspiel am Sonntagabend (11:0) vor 50 Fans war ein Befreiungsschlag – „eine Leistung, die man sich für das letzte Testspiel erhofft“, kommentiert der sportliche Leiter Matthias Nickolmann.

Darum überwiegen bei den Verantwortlichen die positiven Erkenntnisse aus den letzten Tagen der Vorbereitung. Wohl wissend, dass am Freitagabend (Bully 19.30 Uhr) ein ganz anderes Kaliber in die Karoli-Eishalle kommt. Der erste Pflichtspielgegner EV Dingolfing ist der Meisterschaftsfavorit der Landesligagruppe 1. Die „Isar Rats“ haben etliche Spieler (z.B. Dominik Schindlbeck, Alex Janzen, Petr Sulcik), die ihre Qualitäten schon in Oberliga und Bayernliga bewiesen – und feierte bei der Generalprobe ebenfalls ein Schützenfest: 11:2 gegen Landesligist Bad Wörishofen. Da rollt also etwas auf die „Crocodiles“ zu. Darum war Sportleiter Nickolmann und Trainer Benoit Doucet wichtig, dass das zweite Spiel gegen Bezirksligist Regen eindeutiger verläuft als die Partie am Freitag. Das „zu Null“ habe nicht nur den Torhütern Andreas Resch und Matthias Huber gut getan, sondern gebe der ganzen Mannschaft Sicherheit.

 

Die ist auch nötig, denn am Freitagabend tauchten die Regener (zu) oft gefährlich vor dem Waldkirchner Tor auf. Die Angriffe der Rumpftruppe, die die Red Dragons aufs Eis schickten, resultierten meist aus individuellen Fehlern der „Crocodiles“. Matthias Nickolmann hat eine einfache Erklärung dafür: „Jeder wollte sich zeigen im ersten Heimspiel nach so langer Zeit, die Spieler waren deswegen leider etwas verkrampft.“ Erst im letzten Drittel, als beim Gegner die Kräfte schwanden, schoss der Landesligist einen standesgemäßen Sieg heraus.

Am Sonntag lief es in der Franz-Zwiebel-Halle vom Eröffnungsbully weg besser. Im vierten und letzten Testspiel waren deutliche Entwicklungsschritte zu sehen. „Wir haben Scheibe und Gegner laufen lassen“, berichtet Nickolmann. Im Aufgebot gegen Regen stand zwei Mal ein weiterer Neuzugang, den der Manager der „Crocodiles“ an Land gezogen hat: Nico Tolle (24). Der Stürmer wurde beim Oberligisten SC Riessersee ausgebildet und spielte zuletzt für Bezirksligist EV Mittenwald. Weil er beruflich bedingt in Waldkirchen lebt, zieht der die Kufenschuhe künftig für den ESV Waldkirchen an. Außerdem laufen weiterhin die Gespräche mit dem Ex-Passauer Benedikt Böhm. Der 25-Jährige überzeugte als Gastspieler. Man würde ihn gerne verpflichten, allerdings hat der Stürmer sich noch nicht final entschieden. Alles in allem, ist Nickolmann überzeugt, seien die „Crocodiles“ bereit, um dem Titelkandidaten am Freitagabend einen erbitterten Kampf zu liefern. „In diesem Spiel sind wir nicht der Favorit, der Druck liegt also eher beim Gegner“, schickt Nickolmann in Richtung der Gäste. Außerdem steht am ersten Pflichtspiel-Wochenende ein weiteres Heimspiel auf dem Programm. Am Sonntagabend ist der EHC Bayreuth in der Karoli-Eishalle zu Gast. Die Oberfranken haben ihr erstes Saisonspiel bereits bestritten, besiegten VER Selb 1b mit 6:4.− midERGEBNISSEWaldkirchen – Regen 7:3 (2:1, 1:2, 4:0) / Tore: 1:0, 2:0 Ladislav Paule (2., 9.); 2:1 Maximilian Edemad (9.); 3:1 Andreas Gawlik (23.); 3:2 Benjamin Franz (36.); 3:3 Franz Sporncraft (37.); 4:3 Niklas Mayrhauser (44.); 5:3 Gawlik (49.); 6:3 Thomas Vezina (57.); 7:3 Vitus Zechmann (60.); Strafminuten: 10 – 10.

Regen – Waldkirchen 0:11 (0:3, 0:4, 0:4) / Tore: Jan Bojer (2), Vitus Zechmann (2), Laurens Obers (2), Thomas Vezina, Dominik Kirjak, Justin Stiebel, Nico Tolle und Tim Hirtreiter. Strafminuten: 28 – 12.

Quelle PNP


„Crocodiles“ verlieren knapp

Waldkirchen. Mit einer knappen Niederlage ist am Sonntag das zweite Vorbereitungsspiel des Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen zu Ende gegangen. Beim oberbayerischen Landesligisten Wanderers Germering unterlagen die „Crocodiles“ nach einer Aufholjagd mit 5:6 (1:3, 1:2, 3:1).

Nach zwischenzeitlich deutlicher Führung für die Gastgeber waren die Waldkirchner drauf und dran, das Spiel gegen Ende komplett auf den Kopf zu stellen. Die Treffer für die Doucet-Truppe erzielten Thomas Vezina, Jan Bojer, die Neuzugänge Ladislav Paule und Andreas Gawlik sowie Gastspieler Benedikt Böhm. Der ehemalige Oberliga-Spieler von Deggendorf und Passau gehörte dem 15-köpfigen Aufgebot der „Crocodiles“ an. Über eine Verpflichtung ist noch nichts entschieden. Das Transferfenster ist bis 15. Dezember geöffnet. Trotz der Niederlage waren die Waldkirchener Verantwortlichen um Coach Benoit Doucet mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden.

 

Am kommenden Freitag findet das erste Heimspiel statt. Zu Gast ist in der Karoli-Eishalle ab 19.30 Uhr Bezirksligist ERC Regen. Beim Einlass gilt die 3G-Regel.

Quelle PNP(mid)


„Crocodiles“ noch auf der Suche

Eishockey-Landesligist will in dieser Woche einen weiteren Neuzugang vorstellen

Waldkirchen. Seit drei Wochen bereiten sich die Spieler des Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen intensiv auf die Mitte Oktober beginnende Saison vor – es läuft noch nicht wie geplant bei den „Crocodiles“, verrät der sportliche Leiter Matthias Nickolmann. Das zweite Testspiel beim Bayernligisten EHC Waldkraiburg musste kurzfristig abgesagt werden.

Verstärkung: Ladislav Paule (rechts, neben Matthias Nickolmann) spielt ab sofort im Trikot der "Crocodiles". −Foto: Verein
Verstärkung: Ladislav Paule (rechts, neben Matthias Nickolmann) spielt ab sofort im Trikot der „Crocodiles“. −Foto: Verein

Die Absage sei ihm „peinlich“, betont Nickolmann. Aus beruflichen und privaten Gründen hatte der ESV ausgerechnet bei den ersten Testspielen personelle Probleme. Eine ersatzgeschwächte Mannschaft (elf Spieler) verkaufte sich am Freitagabend beim Bayernligisten EC Pfaffenhofen teuer (3:7), vor der zweiten Partie am Sonntagabend mussten die Verantwortlichen eine Vernunftsentscheidung treffen: „Es ist wahnsinnig schade, aber das Verletzungsrisiko wäre für die Verbliebenen zu hoch gewesen“, meint Nickolmann.

 

Knapp drei Wochen haben die „Crocodiles“ noch Zeit, sich einzuspielen. Zum Saisonstart kommt es gleich zum Aufeinandertreffen mit dem Titelfavoriten EV Dingolfing (Freitag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, am Karoli). Die „Isar Rats“ dürften – Stand jetzt – mindestens einen Schritt weiter sein, darum sehen die Waldkirchner um Manager Nickolmann und Trainer Benoit Doucet noch viel Arbeit vor sich. „Die Fitnesswerte der Spieler sind wieder top“, berichtet Nickolmann. Allerdings brauche es auch die nötige Einstellung, um die vorhandene Qualität aufs Eis zu bringen. „Wir müssen die Arschbacken zusammenkneifen und bereit sein, nochmal zwei Schritte mehr zu gehen als im letzten Jahr“, betont der sportliche Leiter.

Bei den Personalplanungen haben sich kurzfristig Veränderungen ergeben: Stefan Fastenmeier, Johannes Holzfurtner und Ingo Schwarz haben ihren Abschied erklärt, bedauert Nickolmann, der in dieser Woche einen Neuzugang präsentieren will und mit der Verpflichtung eines weiteren Stürmers liebäugelt. Man halte Augen und Ohren offen, heißt es. Ein neuer Spieler stand bereits in Pfaffenhofen mit auf dem Eis: Angreifer Ladislav Paule (27). Der Tscheche ist ein guter Freund von Jan Bojer und kam über ihn zu den „Crocodiles“. Eigentlich, sagt Nickolmann, wollte man es bei den Ausländern Bojer und Thomas Vezina belassen – aufgrund der kurzfristigen Abgänge hätte man sich doch entschieden, Paule ins Team zu nehmen. Grundsätzlich, halte man aber an der vereinbarten Philosophie fest, und will in Zukunft zunehmend auf deutsche Spieler und den eigenen Nachwuchs setzen.

Bislang stehen neben drei Torhütern und sechs Verteidigern zehn Stürmer im Aufgebot des ESV Waldkirchen, der im April dieses Jahres mit Andreas Gawlik, Marius Wiederer und Vitus Zechmann drei Spieler aus dem letztjährigen Oberliga-Kader des Deggendorfer SC verpflichtete. Man werde in der Lage sein, die Spitzenteams der Landesliga zu ärgern, versichert Nickolmann. Als Saisonziel nennt er den Einzug in die Playoffs.

Quelle PNP− mid


 

Königstransfer: Ex-Profi Andreas Gawlik (rechts) mit Manager Matthias Nickolmann. −Foto: Verein
 

Königstransfer: Ex-Profi Andreas Gawlik (rechts) mit Manager Matthias Nickolmann. −Foto: Verein

 

Auf der Suche nach Neuzugängen ist Eishockey-Landesligist ESV Waldkirchen in Deggendorf fündig geworden. Die ersten drei Neuzugänge der „Crocodiles“ für die Saison 2021/2022 kommen allesamt vom DSC: Aus dem letztjährigen Oberliga-Kader konnten Andreas Gawlik (31) und Marius Wiederer (26) verpflichtet werden. Den Angriff verstärkt U20-Stürmer Vitus Zechmann (19), wie Matthias Nickolmann, sportlicher Leiter beim ESV Waldkirchen, der PNP bestätigt.


Damit erhält Trainer Benoit Doucet, der in sein zweites Jahr am Karoli geht, erfahrene Spieler für die Mannschaft des ambitionierten Landesligisten. Gawlik durchlief die Nachwuchsschule der Eisbären Berlin und stand jahrelang für Vereine (z.B. Schwenningen, Ravensburg und Landshut) in der zweithöchsten deutschen Liga auf dem Eis. Seit 2015 zog er das Trikot des DSC über. Nach sechs Spielzeiten an der Trat wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert, weil der DSC einen großen personellen Umbruch vorantreibt. Gawlik hatte schließlich mehrere Angebote vorliegen – und entschied sich für Landesligist Waldkirchen, zur Freude der Vereinsverantwortlichen: „Er hat richtig Bock, mit uns was zu zerreißen“, berichtet Matthias Nickolmann. Die Zusage des Ex-Profis sieht der Manager als Bestätigung für die Arbeit der neuen Vereinsführung um den Vorsitzenden Matthias Worlitschek. Der ESV sei eine Adresse für geworden für Spieler solchen Kalibers, denn Gawlik, betont Nickolmann, „ist eine richtige Hausnummer“.

Vereinsvorsitzender Matthias Worlitschek begrüßt Marius Wiederer. −Foto: Verein
 

Vereinsvorsitzender Matthias Worlitschek begrüßt Marius Wiederer. −Foto: Verein

 

Praktisch im Paket wurde dessen langjähriger Mitspieler in der Verteidigung, Marius Wiederer, verpflichtet. Rechtsschütze Gawlik und Linksschütze Wiederer würden sich „blind verstehen“ und sollen ab Herbst bei den „Crocodiles“ für defensive Stabilität und Wucht im Spielaufbau sorgen. „Die werden marschieren“, verspricht der sportliche Leiter.

Den nächsten Entwicklungsschritt soll Vitus Zechmann im Trikot der Karoli-Krokodile gehen. −Foto: Verein
 

Den nächsten Entwicklungsschritt soll Vitus Zechmann im Trikot der Karoli-Krokodile gehen. −Foto: Verein

 

Der dritte Neuzugang ist dagegen ein Spieler, den man weiterentwickeln will. Vitus Zechmann (19) soll die Landesliga und die „Crocodiles“ ruhig als Sprungbrett für höhere Aufgaben sehen. Mit dem jungen, gebürtigen Zwieseler, der die Eishockey-Schule in Deggendorfer durchlief, will Trainer Doucet intensiv arbeiten. „Er hat beim DSC ein bisschen in die erste Mannschaft reingeschnuppert, jetzt soll er in der Landesliga Punkte machen“, erklärt Matthias Nickolmann.

Auch abgesehen von den Neuzugängen gibt es gute Nachrichten für die Fans des ESV Waldkirchen: Bis auf wenige Ausnahmen haben die Spieler aus dem letztjährigen Kader zugesagt. Darüber hinaus wird es voraussichtlich nicht viele Wechsel geben. Im Grunde war man nämlich mit den Eindrücken der abgebrochenen Landesliga-Saison 20/21 zufrieden. „Wir müssen wieder so eine super Truppe werden, die Stimmung in der Kabine hat Spaß gemacht“, erinnert sich Nickolmann.

Den ein oder anderen Abgang wird es dennoch geben. Daniel Huber, der erst 2020 vom ERC Regen zu den „Crocodiles“ wechselte, wird aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Landesliga auflaufen. Der ESV will „die Stimmungskanone“ nicht gänzlich verlieren. Der 35-Jährige soll in die Nachwuchsarbeit eingebunden werden.

18 Spieler stehen im vorläufigen Kader für die Saison 21/22

Tor: Matthias Huber (20 Jahre), Andreas Resch (23), Christoph Vierlinger (26).

Verteidigung: Lukas Daschinger (24), Manuel Fastenmeier (35), Andreas Gawlik (31), Tim Hirtreiter (29), Niklas Mayrhauser (27), Marius Wiederer (26).

Angriff: Dominik Barz (35), Jan Bojer (31), Dominic Duschl (25), Dominik Kirjak (20), Laurens Ober (26), Mario Pichler (27), Justin Stiebel (22), Thomas Vezina (21) und Vitus Zechmann (19).

https://www.heimatsport.de/eishockey/3961971_Gawlik-Wiederer-Zechmann-Crocodiles-lotsen-Trio-aus-Deggendorf-an-den-Karoli.html