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https://www.heimatsport.de/eishockey/4214314_Mit-Torfestival-Crocodiles-loesen-Ticket-fuer-die-Meisterrunde-Ex-DEL-Spieler-Robinson-ueberragend.html

Zehn statt acht Teams: Meisterrunde in den Eishockey-Landesligen wird erweitert

von Michael Duschl,Thomas Thois


Anweisungen für die Meisterrunde? Trainer Benoit Doucet (rechts), im Gespräch mit Laurens Ober, führt die "Crocodiles" aller Voraussicht nach in die erste Landesliga-Meisterrunde seit über zehn Jahren. −Foto: Kaiser
 

Anweisungen für die Meisterrunde? Trainer Benoit Doucet (rechts), im Gespräch mit Laurens Ober, führt die „Crocodiles“ aller Voraussicht nach in die erste Landesliga-Meisterrunde seit über zehn Jahren. −Foto: Kaiser

 

In einer weiteren Online-Tagung haben die 20 bayerischen Eishockey-Landesligisten am Montagabend über die weitere Planung für die laufende Saison beraten – und beschlossen: Die Meisterrunde wird um zwei Mannschaften auf insgesamt zehn Teams erweitert, Auf- und Absteiger soll es in jedem Fall geben, wie Frank Butz, Eishockey-Obmann beim Bayerischen Eissportverband (BEV) der PNP gestern bestätigte.

Bis einschließlich 23. Januar werden die restlichen Hauptrundenspiele ausgetragen, dann wird die Spielzeit in den Playoffs und -downs (Einfachrunden) fortgesetzt. Die jeweils fünf besten Mannschaften der Landesligen 1 und 2 qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde, die Teams der Plätze 6 bis 10 kämpfen gegen den Abstieg. Gespielt wird jeweils gruppenintern, das heißt die fünf Teams der Gruppe 1 treffen erneut auf die Mannschaften aus ihrer Liga und werden nicht mit den Vereinen aus Gruppe 2 vermischt. Dazu wurde kontrovers diskutiert, wie Frank Butz berichtet. „Die Entscheidung wurde aber mit deutlicher Mehrheit getroffen und lässt mehr Spielraum für Nachholspiele unter der Woche“, ergänzt der Obmann

Johannes Käsmaier.
 

Johannes Käsmaier.

 

Je nach Lage, die sich durch die Einschränkungen der Pandemie ergibt, werden anschließend die beiden Aufsteiger entweder in Playoffs (Halbfinale, Finale) ermittelt oder – sofern nicht weitergespielt werden kann/darf – die Sieger der beiden Aufstiegsgruppen qualifizieren sich direkt für die Bayernliga im nächsten Winter. Zwei Teams müssen in die Bezirksliga absteigen.

Bereits für die Meisterrunde qualifiziert sind die „Isar Rats“ aus Dingolfing. Beste Chancen haben der EV Moosburg, ESC Haßfurt, EV Pegnitz und der ESV Waldkirchen. In der Landesliga Gruppe 2 stehen bereits alle Playoffteilnehmer fest: Wanderers Gemering, SC Reichersbeuern, ESV Burgau 2000, EV Fürstenfeldbruck und ERC Lechbruck.

Für die Waldkirchener „Crocodiles“ wäre es die erste Teilnahme an der Landesliga-Meisterrunde seit über zehn Jahren. Bereits am kommenden Wochenende können die Waldkirchner das Ticket für die Playoffs endgültig lösen. Dann soll neben dem Heimspiel gegen Trostberg (Sonntag, 17.30 Uhr) das Nachholspiel gegen Haßfurt (Samstag, 18.30 Uhr) stattfinden, wie der Verein am Dienstag ankündigte.

Doch nicht bei allen Vereinen kommt die Modusänderung gut an. Für Johannes Käsmaier ist sie ein „schlechter Witz“. Der Abteilungsleiter des TSV Trostberg war einer der Vereinsvertreter, die dagegen stimmten, weil es sportlich keinen Sinn mache, wenig attraktiv sei und speziell seinen Verein benachteilige. „Die Zuschauer sehen also wieder dieselben Gegner wie in der Vorrunde“, kritisiert Käsmaier. Die Neuerung, dass nun auch noch die Vorrunden-Fünften der beiden Zehnerstaffeln um den Aufstieg spielen dürfen, ist für die aussichtsreich platzierten Alzstädter nur ein schwacher Trost.

„Für uns ist es eine Farce“, sagt Chiefs-Chef Käsmaier. „Wir haben uns auf die Gegner aus der anderen Gruppe gefreut. Dadurch hätten wir in der Abstiegsrunde das Derby gegen Bad Aibling und insgesamt deutlich kürzere Auswärtsfahrten.“ Doch die geballt im Allgäu und in Franken angesiedelten Clubs hätten sich gegen eine Verzahnung ausgesprochen, auch weil sie dadurch kürzere Wege haben.

Keine genaue Auskunft konnte der BEV-Obmann gestern Abend zur Frage geben, ob nun, wo die Vereine auf dieselben Gegner treffen, Punkte aus der Vorrunde in die Abstiegs- bzw. Aufstiegsrunde mitgenommen werden. „Das wussten am Ende der Tagung auch die Vereinsfunktionäre nicht genau“, schildert Johannes Käsmaier die etwas undurchsichtige Beschlusslage. „Für uns wäre es natürlich bitter, wenn wir nach der guten Vorrunde in der Abstiegsrunde wieder bei null anfangen müssten“, sagt der Abteilungsleiter, dessen Mannschaft sich als aktuell Tabellenfünfter aber auch noch Hoffnungen auf einen Platz in der Meisterrunde machen kann.

„Ich kann den Ärger von zum Beispiel Trostberg voll verstehen“, sagt Frank Butz. „Aber die Entscheidung wurde mit deutlicher Mehrheit der Vereine getroffen.“ Die Spielabsagen würden nicht weniger. Man appelliere an die Vereine, dass sie bei positiven Schnelltests ab sofort diese mit PCR-Tests bestätigen, ansonsten drohe ein Nichtantritt und eine Wertung für den Gegner. „Wir wollen die Saison so lange wie möglich spielen und so aussagekräftig wie möglich beenden.“


 

Verrückte Schlussphase: Dominik Schindlbeck veredelt Dingolfings Aufholjagd gegen Waldkirchen

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Matchwinner: Dingolfings Dominik Schindlbeck erzielte gegen Waldkirchen zwei Tore in der letzten Spielminute zum 5:4 bzw. 6:4-Endstand. −Foto: Eva Fuchs
 

Matchwinner: Dingolfings Dominik Schindlbeck erzielte gegen Waldkirchen zwei Tore in der letzten Spielminute zum 5:4 bzw. 6:4-Endstand. −Foto: Eva Fuchs

 

Der EV Dingolfing hat am Sonntag die Tabellenführung in der Eishockey-Landesliga-Gruppe 1 übernommen. Dank eines Doppelpacks von Dominik Schindlbeck Sekunden vor Schluss gewannen die „Isar Rats“ ihr Heimspiel gegen den ESV Waldkirchen vor 338 Zuschauern mit 6:4 – trotz zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand!

Während die Dingolfinger mit ihrem zehnten Saisonsieg praktisch das Ticket für die Aufstiegsplayoffs in der Tasche haben, geraten die Karoli-Krokodile zunehmend unter Druck. Fünf Spiele vor dem Hauptrundenende steht Waldkirchen auf dem undankbaren fünften Tabellenrang.

In der Marco-Sturm-Eishalle wäre der Mannschaft von Coach Benoit Doucet allerdings beinahe eine Überraschung gelungen. Die Gäste führten nach 52 Minuten mit 4:2 – dann drehten die „Isar Rats“ auf. Mit zwei Treffern binnen 60 Sekunden glichen Waldemar Detterer und Marco Sedlar zum 4:4 aus und die 60. Spielminute gehörte Dominik Schindlbeck, der zunächst zum 5:4 (59:18) und schließlich ins leere Tor zum 6:4-Endstand (59:50) verwandelte – jeweils nach Zuspiel von Petr Sulcik.

Übrigens: Auf beiden Seiten standen Neuzugänge mit auf dem Eis. Die Fans der „Isar Rats“ freuten sich über die Rückkehr von David Michel (26), bei den „Crocodiles“ stand erstmals der dreifache Deutsche Meister Nathan Robinson (40) im Aufgebot.

Dingolfing – Waldkirchen 6:4 (1:1, 1:3, 4:1) /Tore: 0:1 Thomas Vezina (2.); 1:1 Marco Sedlar (5.); 1:2 Vezina (24.); 2:2 Dominik Schindlbeck (32.); 2:3 Nico Tolle (32.); 2:4 Ladislav Paule (52.); 3:4 Waldemar Detterer (52.); 4:4 Sedlar (54.); 5:4, 6:4 Schindlbeck (beide 60.).− mid

 


Liebe Eishockey Freunde,
der ESV Waldkirchen, insbesondere unser Sportlicher Leiter Herr Matthias Nickolmann, zusammen mit dem
1. Vorstand Matthias Worlitschek, distanzieren sich von den Inhalten des Berichtes der PNP vom 10.12., rmo/brö. Die Füssing Pheasants wussten von unserer schwierigen Trainingssituation aufgrund der bis zum 15.12. gesperrten Waldkirchner Eishalle. Da das Derby gegen Vilshofen anstand, haben sie uns dankenswerter Weise IHRE Trainingszeit angeboten. Das wir uns bei unserer befreundeten Füssinger Mannschaft bedanken – dies mit einer gemeinsamen Brotzeit – ist selbstverständlich.
Die Eigeninterpretation des Schreibers finden wir äußerst befremdlich. Wir sind DANKbar-
DANKbar für den Zusammenhalt – DANKbar für die Unterstützung der Füssing Pheasants!!!
Diese Aussage in der momentan eh schon schwierigen Zeit wollten wir nicht im Raum stehen lassen.
Wir freuen uns künftig wieder auf interessante Artikel über sportliche Leistungen und spannende Spiele.
Respekt! Zusammenhalt! Toleranz! Teamtgeist!
Sportliche Antworten sind doch die Schönsten!
Was für ein wunderbares Derby, das Lust auf den Eishockey Sport in der Region macht und mit dem verdienten Sieg für unsere Crocodiles.
Wir lieben diesen Sport! Wir lieben diesen Verein!
Eines ist wohl durchgesickert.
Nathan Robinson war zu Gast in unserer Kabine und verfolgte das Derby in Vilshofen!
Sportlich und menschlich eine unglaubliche Bereicherung. DANKE DIR Nathan!!!


Wie immer bekommt Ihr alle wichtigen Informationen und News über unsere bekannten Kanäle
Homepage, Facebook und Instagram
Wir freuen uns Euch bald wieder persönlich zu sehen!
Mit sportlichen Grüßen wünschen wir Euch einen tollen Start in die Woche!
Vorstandschaft Matthias Worlitschek und Walter Moser
Sportlicher Leiter Matthias Nickolmann


 

Begeisterndes 16-Tore-Derby: Waldkirchen zittert sich trotz Vezina-Gala zum Sieg über Vilshofen

von Michael Duschl

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Dreifachtorschütze Thomas Vezina (links) war Mann des Derbys am Karoli. In dieser Szene verhindert Vilshofens Goalie Alexander Krenn aber das vermeintliche 3:1 gerade noch mit einer Glanzparade. −Foto: Michael Duschl
 

Dreifachtorschütze Thomas Vezina (links) war Mann des Derbys am Karoli. In dieser Szene verhindert Vilshofens Goalie Alexander Krenn aber das vermeintliche 3:1 gerade noch mit einer Glanzparade. −Foto: Michael Duschl

 

Was für ein Eishockey-Spiel! Mit 9:7 haben die Waldkirchner „Crocodiles“ am Sonntagabend das niederbayerische Derby der Eishockey-Landesliga gegen den ESC Vilshofen gewonnen. 100 Zuschauer wurden 60 Minuten lang bestens unterhalten, die entscheidenden Treffer durch Laurens Ober (59:02 Minuten) und Dominik Kirjak (59:58) fielen in der letzten Minute!

Mit seinem achten Saisonsieg im zwölften Spiel nimmt der ESV Waldkirchen Kurs in Richtung Aufstiegsplayoffs und besiegte den Rivalen aus der Vilsstadt zum zweiten Mal binnen weniger Tage. Allerdings zeigten die „Wölfe“ um den Dreifachtorschützen Patrick Geiger ebenfalls eine ganz starke Leistung. Die Gäste drehten im zweiten Abschnitt mit drei Toren binnen drei Spielminuten einen 1:3-Rückstand (26., 28.) und egalisierten im letzten Drittel ein 5:7. Zum Punktgewinn reichte es für die aufopferungsvoll kämpfenden Vilshofener dennoch nicht.

Man könnte das Derby auch auf einen Spieler reduzieren, wenngleich das dem Spiel nicht gerecht werden würde: Thomas Vezina, der kanadische Kontingentspieler der „Crocodiles“, entwischte den Gegenspieler ein ums andere Mal. Der 21-Jährige erzielte drei Treffer und sorgte für die Szene der Partie: In der 38. Minute fing der Stürmer (nun 15 Saisontore) einen hohen Pass eines Vilshofeners an der blauen Linie ab, trickste einen Gegenspieler aus und bediente Mario Pichler; der Österreicher konnte zum 7:5 verwandeln.

Waldkirchen – Vilshofen 9:7 (2:1, 5:4, 2:2) / Tore: 1:0, 2:0 Thomas Vezina (4., 9.); 2:1 Jan-Ferdinand Stern (17./PP1); 3:1 Jan Bojer (25.); 3:2 Patrick Geiger (26.); 3:3 Stephan Hackl (28.); 3:4 Alexander Schwarz (28.); 4:4 Mario Pichler (31./PP2); 5:4 Vezina (32.); 5:5 Geiger (35.); 6:5 Ladislav Paule (37.); 7:5 Pichler (38.); 7:6 Geiger (47.); 7:7 Stern (57.); 8:7 Laurens Ober (60.); 9:7 Dominik Kirjak (60.).

Quelle ( PNP)


 

https://www.heimatsport.de/eishockey/4190081_Prominenter-Gast-beim-Sieg-in-Vilshofen-Stuermt-dreifacher-DEL-Meister-bald-fuer-Waldkirchen.html


 

Crocodiles beißen die Wölfe: Paule, Tolle und Vezina schießen Waldkirchen zum Derbysieg

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Derbysieger! Der ESV Waldkirchen setzte sich in Vilshofen mit 4:2 durch. −Foto: Roland Rappel
 

Derbysieger! Der ESV Waldkirchen setzte sich in Vilshofen mit 4:2 durch. −Foto: Roland Rappel

 

Ein heißes Eishockey-Derby haben sich am Samstag die Vilshofener Wölfe und die Waldkirchner Crocodiles in der Landesliga Gruppe 1 geliefert. Letztlich setzten sich die Gäste mit 4:2 durch – und profitierten am Ende wohl auch davon, dass Vilshofen schon am Vortag in Trostberg ran musste (3:1-Sieg).

In der 13. Minute brachte ein Blackout in der Wölfe-Defensive die Gästeführung. Die aufgerückte Hintermannschaft schenkte die Scheibe einfach her, Crocodiles-Stürmer Ladislav Paule hatte leichtes Spiel, versenkte überlegt zum 1:0. Nur 26 Sekunden später klingelte es ein zweites Mal hinter Torwart Alexander Krenn. Auch danach dominierten die Crocodiles.

Im zweiten Drittel traten die Wölfe besser und zwingender auf. Der gut aufgelegte Patrick Geiger brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. In der 24.Minute zog er aus vollem Lauf unhaltbar zum 1:2 ab und auch sein Treffer zum 2:2-Ausgleich aus scheinbar unmöglichem Winkel war sehenswert.

Im letzten Spielabschnitt begegneten ich beide Teams auf Augenhöhe. Dennoch ging der ESV durch ein Tor von Thomas Vezina erneut in Führung (44.). Die Angriffsbemühungen der Hausherren waren nicht zwingend genug, sogar eine vierminütige Überzahlsituation konnte nicht für den Ausgleich genutzt werden.

Drei Minuten vor dem Ende wurde die Herausnahme von Torhüter Krenn zugunsten eines sechsten Feldspielers vorbereitet. Dies musste jedoch wegen einer Strafe gegen Verteidiger Matthias Murr fallengelassen werden. In der anschließenden Unterzahlsituation machten die Gäste, 41 Sekunden vor dem Ende, alles klar. Mit seinem zweiten Tor an diesem Tag stellte Ladislav Paule den 4:2-Endstand her.

Nur 20 Stunden vor dem Match traten die Wölfe bereits in Trostberg an. Am Spieltag mussten beide Teams mit Dauerschneefall kämpfen. Aus der durchwegs fair geführten Partie gingen die Wölfe als glücklicher Gewinner, setzten sich mit 3:1 durch.

Nach dem ersten, torlosen Spielabschnitt brachte sich der ESC im zweiten Drittel mit zwei verdeckten Treffern durch Jan-Ferdinand Stern (24.) und Nico Wolfgramm (33.) mit 2:0 in Front. Der schwer bespielbare Untergrund ließ keine große Spielkultur zu. Viele Aktionen glichen einer Lotterie, wenige Pässe kamen an und Icing gab es so gut wie gar nicht, da der Puck auf dem schneebedeckten Untergrund einfach stehen blieb.

Der gut aufgelegte Wölfe-Goalie Alexander Krenn musste sich nach 51. Minuten in Unterzahl geschlagen geben. Drei Minuten vor dem Ende machte Joachim Neupert mit dem 3:1 den Deckel zu da die Schlussoffensive der Chiefs ohne Torerfolg blieb.− red

ESC Vilshofen – ESV Waldkirchen 2:4 (0:2, 2:0, 0:2) – Tore: 0:1 Ladislav Paule (12:10), 0:2 Nico Tolle (12:36), 1:2 Patrick Geiger (23:34), 2:2 Patrick Geiger (38:28), 2:3 Thomas Vezina (44:00), 2:4 Ladislav Paule (59:19/ 5:4 ÜZ); Strafminuten: Vilshofen: 12, Waldkirchen: 12 – Zuschauer:165

TSV Trostberg – ESC Vilshofen 1:3 (0:0, 0:2, 1:1) / Tore: 0:1 Stern (23:48), 0:2 Wolfgramm (32:52), 1:2 Grapentine (50:46/ 5:4 ÜZ), 1:3 Neupert (56:18) – Strafminuten: Trostberg 8, Vilshofen 8 – Zuschauer 131.

 

https://www.heimatsport.de/fotos/fotostrecken/eishockey/4144168_Trotz-Fan-Unterstuetzung-Crocodiles-verlieren-Heimspiel.html

Jubel über sechs Punkte

Eishockey-Landesligist besiegt Moosburg binnen 48 Stunden zwei Mal
Applaus von den Rängen: Nach dem deutlichen Heimsieg gegen Moosburg (8:2) lassen sich die Crocodiles von ihren Anhängern, rund 100 waren am Sonntag in der Eishalle, feiern. −Foto: Sven Kaiser
Applaus von den Rängen: Nach dem deutlichen Heimsieg gegen Moosburg (8:2) lassen sich die Crocodiles von ihren Anhängern, rund 100 waren am Sonntag in der Eishalle, feiern. −Foto: Sven Kaiser

Waldkirchen. Die Leistungen werden stabiler: Der ESV Waldkirchen hat am Wochenende in der Eishockey-Landesliga Gruppe 1 zwei Siege gegen den EV Moosburg eingefahren. Das Auswärtsspiel am Freitagabend gewannen die „Crocodiles“ nach 0:2-Rückstand mit 5:4. Im Rückspiel am Sonntag vor 100 Fans in der Karoli-Eishalle waren die Gäste aus Oberbayern chancenlos (8:2).

Das erste Duell in Moosburg vor 80 Zuschauern war bis zur Schlusssirene spannend. Die Waldkirchner verschliefen das erste Drittel regelrecht und mussten nach zwei Gegentoren (10., 12. Minute) eine Aufholjagd starten. Das gelang im zweiten Drittel nach einer Leistungssteigerung: Niklas Mayrhauser (27.), Ladislav Paule (28.) und Thomas Vezina (33.) drehten das Spiel, aber der EV gab sich nicht geschlagen glich zum 3:3 aus und egalisierte auch den erneuten Führungstreffer der Gäste durch Vezina. Matchwinner war schließlich Dominik Kirjak, auf seinen Treffer zum 4:5 (46.) hatten die Moosburger keine Antwort mehr.

 

Beim Wiedersehen 48 Stunden später wollten die Waldkirchner weniger Dramatik zulassen – es sollte gelingen. Vom Eröffnungsbully weg waren die Crocodiles spielbestimmend und Kirjak 6., 19.) sowie Laurens Ober (16.) schossen im ersten Drittel eine 3:0-Führung heraus. In diesem Stil ging es nach der ersten Pause weiter: Paule (22., 25.) und Vezina (36.) schraubten das Ergebnis zwischenzeitlich auf 6:0 hoch. Die Gäste kamen nur zu zwei Ehrentreffern, für den 8:2-Endstand sorgten Vezina und Ober.

Am kommenden Wochenende haben die Crocodiles spielfrei, dann steht ein Freundschaftsspiel am Karoli an. Zu Gast sein werden am Mittwoch, 10. November, die Passau Black Hawks.− mid5. Spieltag (Freitag): Moosburg – Waldkirchen 4:5, Selb Haßfurt 5:9; 6. Spieltag (Sonntag): Waldkirchen – Moosburg 8:2, Haßfurt – Freising 15:1, Trostberg – Bayreuth 7:5; verlegt (wegen Coronafälle bei den Gästen): Dingolfing – Pegnitz.

1.ESC Haßfurt537:1912
2.ESV Waldkirchen623:1612
3.EV Dingolfing315:39
4.TSV 1863 Trostberg317:199
5.VER SELB 1b518:186
6.EV Moosburg620:276
7.EHC Bayreuth413:173
8.ESC Vilshofen210:113
9.EV Pegnitz Ice Dogs12:60
10.SE Freising54:320


Eishockey-Landesliga | 18.10.2021 | 13:03 Uhr

„Crocodiles“ beißen sich durch das erste Wochenende – Waldkirchen punktet zumindest gegen Bayreuth

von Michael Duschl

Der Gesichtsausdruck spricht Bände: Manuel Fastenmeier (2. von rechts) ging verletzungsbedingt mit nur einer einzigen Trainingseinheit in den beiden ersten Meisterschaftsspiele und biss sich regelrecht durch 120 Spielminuten. Gegen Dingolfing am Freitag reichte es allerdings nicht zum Punktgewinn. −Foto: Eva Fuchs
 

Der Gesichtsausdruck spricht Bände: Manuel Fastenmeier (2. von rechts) ging verletzungsbedingt mit nur einer einzigen Trainingseinheit in den beiden ersten Meisterschaftsspiele und biss sich regelrecht durch 120 Spielminuten. Gegen Dingolfing am Freitag reichte es allerdings nicht zum Punktgewinn. −Foto: Eva Fuchs

 

Die Saison kann eine gute werden. Diesen Eindruck haben der ESV Waldkirchen und seine Fans nach den ersten beiden Meisterschaftsspielen. Obwohl kurzfristig die beiden ehemaligen Oberliga-Verteidiger Andreas Gawlik und Marius Wiederer krankheitsbedingt ausgefallen sind, haben die „Crocodiles“ am Freitag und Sonntag größtenteils gute Leistungen gezeigt. Das Ergebnis stimmte freilich nur am Sonntag, als der EHC Bayreuth besiegt wurde (3:1). 48 Stunden zuvor setzte der Titelfavorit EV Dingolfing mit seinem 4:0-Sieg am Karoli ein erstes Ausrufezeichen.

Trotzdem feierten die „Crocodiles“ am Sonntag einen leistungsgerechten Sieg. Dank einer „riesen kämpferischen Leistung“, berichtete Nickolmann. Die Spieler seien nach dem zweiten Heimspiel einfach nur platt in die Kabine gekommen. „Die meisten konnten sich nicht mal mehr richtig freuen“, erzählt der Sportchef. Ein Beispiel: Manuel Fastenmeier (36) stand verletzungsbedingt (Muskelbündelriss) in der Vorbereitung nur einmal auf dem Eis, am Wochenende rannte und kämpfte er bis zur körperlichen Erschöpfung. „Ich werde ein paar Tage Erholung brauchen“, gestand er schon während des Spiels gegen Dingolfing gegenüber der Heimatzeitung. Am Sonntag half der Verteidiger mit, dass Torwart Andreas Resch den Puck nur einmal aus dem Tor holen musste. Die „Crocodiles“ waren ähnlich wie im ersten Spiel früh in Rückstand geraten. Anders als am Freitag trafen sie ebenfalls: Laurens Obers (12.), Dominik Kirjak (48.) und Mario Pichler (59.) drehten das Duell mit den Oberfranken vor erneut 200 Zuschauern zugunsten des ESV Waldkirchen. „Wir hätten mehr Tore schießen müssen und das Spiel im zweiten Drittel entscheiden können“, bemängelte Nickolmann.

Die „Crocodiles“ können mit drei Punkten aus dem ersten Wochenende gut leben. In den nächsten Spielen in Freising (Freitag, 20.15 Uhr) und gegen Selb (Sonntag, 17.30 Uhr) wären sechs Punkte ideal, um frühzeitig im Kampf um einen Platz für die Playoffs (Ränge 1 bis 4) Ansprüche anmelden zu dürfen.

Quelle (PNP)


„Crocodiles“ schießen sich für Titelfavoriten warm

Eishockey: ESV Waldkirchen gewinnt seine letzten beiden Testspiele und erwartet am Freitag den EV Dingolfing am Karoli
Bezirksligist ERC Regen war schlussendlich zwei Mal chancenlos über 60 Minuten gegen die Waldkirchner um (von rechts) Jan Bojer, Andreas Gawlik und Niklas Mayrhauser. Allerdings überzeugten die "Crocodiles" nur im Auswärtsspiel, das sie 11:0 gewannen. −Foto: Sven Kaiser
Bezirksligist ERC Regen war schlussendlich zwei Mal chancenlos über 60 Minuten gegen die Waldkirchner um (von rechts) Jan Bojer, Andreas Gawlik und Niklas Mayrhauser. Allerdings überzeugten die „Crocodiles“ nur im Auswärtsspiel, das sie 11:0 gewannen. −Foto: Sven Kaiser

Waldkirchen. Mit 18 Toren in zwei Spielen gegen den ERC Regen hat sich der ESV Waldkirchen für die am Freitag beginnende Eishockeysaison in der Landesliga eingeschossen. Allerdings zeigten die Karoli-Krokodile zwei Gesichter: Im Heimspiel (7:3) vor 100 Zuschauern wirkten sie oft verkrampft und mussten zwischenzeitlich sogar den 3:3-Ausgleich hinnehmen. Das Auswärtsspiel am Sonntagabend (11:0) vor 50 Fans war ein Befreiungsschlag – „eine Leistung, die man sich für das letzte Testspiel erhofft“, kommentiert der sportliche Leiter Matthias Nickolmann.

Darum überwiegen bei den Verantwortlichen die positiven Erkenntnisse aus den letzten Tagen der Vorbereitung. Wohl wissend, dass am Freitagabend (Bully 19.30 Uhr) ein ganz anderes Kaliber in die Karoli-Eishalle kommt. Der erste Pflichtspielgegner EV Dingolfing ist der Meisterschaftsfavorit der Landesligagruppe 1. Die „Isar Rats“ haben etliche Spieler (z.B. Dominik Schindlbeck, Alex Janzen, Petr Sulcik), die ihre Qualitäten schon in Oberliga und Bayernliga bewiesen – und feierte bei der Generalprobe ebenfalls ein Schützenfest: 11:2 gegen Landesligist Bad Wörishofen. Da rollt also etwas auf die „Crocodiles“ zu. Darum war Sportleiter Nickolmann und Trainer Benoit Doucet wichtig, dass das zweite Spiel gegen Bezirksligist Regen eindeutiger verläuft als die Partie am Freitag. Das „zu Null“ habe nicht nur den Torhütern Andreas Resch und Matthias Huber gut getan, sondern gebe der ganzen Mannschaft Sicherheit.

 

Die ist auch nötig, denn am Freitagabend tauchten die Regener (zu) oft gefährlich vor dem Waldkirchner Tor auf. Die Angriffe der Rumpftruppe, die die Red Dragons aufs Eis schickten, resultierten meist aus individuellen Fehlern der „Crocodiles“. Matthias Nickolmann hat eine einfache Erklärung dafür: „Jeder wollte sich zeigen im ersten Heimspiel nach so langer Zeit, die Spieler waren deswegen leider etwas verkrampft.“ Erst im letzten Drittel, als beim Gegner die Kräfte schwanden, schoss der Landesligist einen standesgemäßen Sieg heraus.

Am Sonntag lief es in der Franz-Zwiebel-Halle vom Eröffnungsbully weg besser. Im vierten und letzten Testspiel waren deutliche Entwicklungsschritte zu sehen. „Wir haben Scheibe und Gegner laufen lassen“, berichtet Nickolmann. Im Aufgebot gegen Regen stand zwei Mal ein weiterer Neuzugang, den der Manager der „Crocodiles“ an Land gezogen hat: Nico Tolle (24). Der Stürmer wurde beim Oberligisten SC Riessersee ausgebildet und spielte zuletzt für Bezirksligist EV Mittenwald. Weil er beruflich bedingt in Waldkirchen lebt, zieht der die Kufenschuhe künftig für den ESV Waldkirchen an. Außerdem laufen weiterhin die Gespräche mit dem Ex-Passauer Benedikt Böhm. Der 25-Jährige überzeugte als Gastspieler. Man würde ihn gerne verpflichten, allerdings hat der Stürmer sich noch nicht final entschieden. Alles in allem, ist Nickolmann überzeugt, seien die „Crocodiles“ bereit, um dem Titelkandidaten am Freitagabend einen erbitterten Kampf zu liefern. „In diesem Spiel sind wir nicht der Favorit, der Druck liegt also eher beim Gegner“, schickt Nickolmann in Richtung der Gäste. Außerdem steht am ersten Pflichtspiel-Wochenende ein weiteres Heimspiel auf dem Programm. Am Sonntagabend ist der EHC Bayreuth in der Karoli-Eishalle zu Gast. Die Oberfranken haben ihr erstes Saisonspiel bereits bestritten, besiegten VER Selb 1b mit 6:4.− midERGEBNISSEWaldkirchen – Regen 7:3 (2:1, 1:2, 4:0) / Tore: 1:0, 2:0 Ladislav Paule (2., 9.); 2:1 Maximilian Edemad (9.); 3:1 Andreas Gawlik (23.); 3:2 Benjamin Franz (36.); 3:3 Franz Sporncraft (37.); 4:3 Niklas Mayrhauser (44.); 5:3 Gawlik (49.); 6:3 Thomas Vezina (57.); 7:3 Vitus Zechmann (60.); Strafminuten: 10 – 10.

Regen – Waldkirchen 0:11 (0:3, 0:4, 0:4) / Tore: Jan Bojer (2), Vitus Zechmann (2), Laurens Obers (2), Thomas Vezina, Dominik Kirjak, Justin Stiebel, Nico Tolle und Tim Hirtreiter. Strafminuten: 28 – 12.

Quelle PNP


„Crocodiles“ verlieren knapp

Waldkirchen. Mit einer knappen Niederlage ist am Sonntag das zweite Vorbereitungsspiel des Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen zu Ende gegangen. Beim oberbayerischen Landesligisten Wanderers Germering unterlagen die „Crocodiles“ nach einer Aufholjagd mit 5:6 (1:3, 1:2, 3:1).

Nach zwischenzeitlich deutlicher Führung für die Gastgeber waren die Waldkirchner drauf und dran, das Spiel gegen Ende komplett auf den Kopf zu stellen. Die Treffer für die Doucet-Truppe erzielten Thomas Vezina, Jan Bojer, die Neuzugänge Ladislav Paule und Andreas Gawlik sowie Gastspieler Benedikt Böhm. Der ehemalige Oberliga-Spieler von Deggendorf und Passau gehörte dem 15-köpfigen Aufgebot der „Crocodiles“ an. Über eine Verpflichtung ist noch nichts entschieden. Das Transferfenster ist bis 15. Dezember geöffnet. Trotz der Niederlage waren die Waldkirchener Verantwortlichen um Coach Benoit Doucet mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden.

 

Am kommenden Freitag findet das erste Heimspiel statt. Zu Gast ist in der Karoli-Eishalle ab 19.30 Uhr Bezirksligist ERC Regen. Beim Einlass gilt die 3G-Regel.

Quelle PNP(mid)


„Crocodiles“ noch auf der Suche

Eishockey-Landesligist will in dieser Woche einen weiteren Neuzugang vorstellen

Waldkirchen. Seit drei Wochen bereiten sich die Spieler des Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen intensiv auf die Mitte Oktober beginnende Saison vor – es läuft noch nicht wie geplant bei den „Crocodiles“, verrät der sportliche Leiter Matthias Nickolmann. Das zweite Testspiel beim Bayernligisten EHC Waldkraiburg musste kurzfristig abgesagt werden.

Verstärkung: Ladislav Paule (rechts, neben Matthias Nickolmann) spielt ab sofort im Trikot der "Crocodiles". −Foto: Verein
Verstärkung: Ladislav Paule (rechts, neben Matthias Nickolmann) spielt ab sofort im Trikot der „Crocodiles“. −Foto: Verein

Die Absage sei ihm „peinlich“, betont Nickolmann. Aus beruflichen und privaten Gründen hatte der ESV ausgerechnet bei den ersten Testspielen personelle Probleme. Eine ersatzgeschwächte Mannschaft (elf Spieler) verkaufte sich am Freitagabend beim Bayernligisten EC Pfaffenhofen teuer (3:7), vor der zweiten Partie am Sonntagabend mussten die Verantwortlichen eine Vernunftsentscheidung treffen: „Es ist wahnsinnig schade, aber das Verletzungsrisiko wäre für die Verbliebenen zu hoch gewesen“, meint Nickolmann.

 

Knapp drei Wochen haben die „Crocodiles“ noch Zeit, sich einzuspielen. Zum Saisonstart kommt es gleich zum Aufeinandertreffen mit dem Titelfavoriten EV Dingolfing (Freitag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, am Karoli). Die „Isar Rats“ dürften – Stand jetzt – mindestens einen Schritt weiter sein, darum sehen die Waldkirchner um Manager Nickolmann und Trainer Benoit Doucet noch viel Arbeit vor sich. „Die Fitnesswerte der Spieler sind wieder top“, berichtet Nickolmann. Allerdings brauche es auch die nötige Einstellung, um die vorhandene Qualität aufs Eis zu bringen. „Wir müssen die Arschbacken zusammenkneifen und bereit sein, nochmal zwei Schritte mehr zu gehen als im letzten Jahr“, betont der sportliche Leiter.

Bei den Personalplanungen haben sich kurzfristig Veränderungen ergeben: Stefan Fastenmeier, Johannes Holzfurtner und Ingo Schwarz haben ihren Abschied erklärt, bedauert Nickolmann, der in dieser Woche einen Neuzugang präsentieren will und mit der Verpflichtung eines weiteren Stürmers liebäugelt. Man halte Augen und Ohren offen, heißt es. Ein neuer Spieler stand bereits in Pfaffenhofen mit auf dem Eis: Angreifer Ladislav Paule (27). Der Tscheche ist ein guter Freund von Jan Bojer und kam über ihn zu den „Crocodiles“. Eigentlich, sagt Nickolmann, wollte man es bei den Ausländern Bojer und Thomas Vezina belassen – aufgrund der kurzfristigen Abgänge hätte man sich doch entschieden, Paule ins Team zu nehmen. Grundsätzlich, halte man aber an der vereinbarten Philosophie fest, und will in Zukunft zunehmend auf deutsche Spieler und den eigenen Nachwuchs setzen.

Bislang stehen neben drei Torhütern und sechs Verteidigern zehn Stürmer im Aufgebot des ESV Waldkirchen, der im April dieses Jahres mit Andreas Gawlik, Marius Wiederer und Vitus Zechmann drei Spieler aus dem letztjährigen Oberliga-Kader des Deggendorfer SC verpflichtete. Man werde in der Lage sein, die Spitzenteams der Landesliga zu ärgern, versichert Nickolmann. Als Saisonziel nennt er den Einzug in die Playoffs.

Quelle PNP− mid


 

Königstransfer: Ex-Profi Andreas Gawlik (rechts) mit Manager Matthias Nickolmann. −Foto: Verein
 

Königstransfer: Ex-Profi Andreas Gawlik (rechts) mit Manager Matthias Nickolmann. −Foto: Verein

 

Auf der Suche nach Neuzugängen ist Eishockey-Landesligist ESV Waldkirchen in Deggendorf fündig geworden. Die ersten drei Neuzugänge der „Crocodiles“ für die Saison 2021/2022 kommen allesamt vom DSC: Aus dem letztjährigen Oberliga-Kader konnten Andreas Gawlik (31) und Marius Wiederer (26) verpflichtet werden. Den Angriff verstärkt U20-Stürmer Vitus Zechmann (19), wie Matthias Nickolmann, sportlicher Leiter beim ESV Waldkirchen, der PNP bestätigt.


Damit erhält Trainer Benoit Doucet, der in sein zweites Jahr am Karoli geht, erfahrene Spieler für die Mannschaft des ambitionierten Landesligisten. Gawlik durchlief die Nachwuchsschule der Eisbären Berlin und stand jahrelang für Vereine (z.B. Schwenningen, Ravensburg und Landshut) in der zweithöchsten deutschen Liga auf dem Eis. Seit 2015 zog er das Trikot des DSC über. Nach sechs Spielzeiten an der Trat wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert, weil der DSC einen großen personellen Umbruch vorantreibt. Gawlik hatte schließlich mehrere Angebote vorliegen – und entschied sich für Landesligist Waldkirchen, zur Freude der Vereinsverantwortlichen: „Er hat richtig Bock, mit uns was zu zerreißen“, berichtet Matthias Nickolmann. Die Zusage des Ex-Profis sieht der Manager als Bestätigung für die Arbeit der neuen Vereinsführung um den Vorsitzenden Matthias Worlitschek. Der ESV sei eine Adresse für geworden für Spieler solchen Kalibers, denn Gawlik, betont Nickolmann, „ist eine richtige Hausnummer“.

Vereinsvorsitzender Matthias Worlitschek begrüßt Marius Wiederer. −Foto: Verein
 

Vereinsvorsitzender Matthias Worlitschek begrüßt Marius Wiederer. −Foto: Verein

 

Praktisch im Paket wurde dessen langjähriger Mitspieler in der Verteidigung, Marius Wiederer, verpflichtet. Rechtsschütze Gawlik und Linksschütze Wiederer würden sich „blind verstehen“ und sollen ab Herbst bei den „Crocodiles“ für defensive Stabilität und Wucht im Spielaufbau sorgen. „Die werden marschieren“, verspricht der sportliche Leiter.

Den nächsten Entwicklungsschritt soll Vitus Zechmann im Trikot der Karoli-Krokodile gehen. −Foto: Verein
 

Den nächsten Entwicklungsschritt soll Vitus Zechmann im Trikot der Karoli-Krokodile gehen. −Foto: Verein

 

Der dritte Neuzugang ist dagegen ein Spieler, den man weiterentwickeln will. Vitus Zechmann (19) soll die Landesliga und die „Crocodiles“ ruhig als Sprungbrett für höhere Aufgaben sehen. Mit dem jungen, gebürtigen Zwieseler, der die Eishockey-Schule in Deggendorfer durchlief, will Trainer Doucet intensiv arbeiten. „Er hat beim DSC ein bisschen in die erste Mannschaft reingeschnuppert, jetzt soll er in der Landesliga Punkte machen“, erklärt Matthias Nickolmann.

Auch abgesehen von den Neuzugängen gibt es gute Nachrichten für die Fans des ESV Waldkirchen: Bis auf wenige Ausnahmen haben die Spieler aus dem letztjährigen Kader zugesagt. Darüber hinaus wird es voraussichtlich nicht viele Wechsel geben. Im Grunde war man nämlich mit den Eindrücken der abgebrochenen Landesliga-Saison 20/21 zufrieden. „Wir müssen wieder so eine super Truppe werden, die Stimmung in der Kabine hat Spaß gemacht“, erinnert sich Nickolmann.

Den ein oder anderen Abgang wird es dennoch geben. Daniel Huber, der erst 2020 vom ERC Regen zu den „Crocodiles“ wechselte, wird aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Landesliga auflaufen. Der ESV will „die Stimmungskanone“ nicht gänzlich verlieren. Der 35-Jährige soll in die Nachwuchsarbeit eingebunden werden.

18 Spieler stehen im vorläufigen Kader für die Saison 21/22

Tor: Matthias Huber (20 Jahre), Andreas Resch (23), Christoph Vierlinger (26).

Verteidigung: Lukas Daschinger (24), Manuel Fastenmeier (35), Andreas Gawlik (31), Tim Hirtreiter (29), Niklas Mayrhauser (27), Marius Wiederer (26).

Angriff: Dominik Barz (35), Jan Bojer (31), Dominic Duschl (25), Dominik Kirjak (20), Laurens Ober (26), Mario Pichler (27), Justin Stiebel (22), Thomas Vezina (21) und Vitus Zechmann (19).

https://www.heimatsport.de/eishockey/3961971_Gawlik-Wiederer-Zechmann-Crocodiles-lotsen-Trio-aus-Deggendorf-an-den-Karoli.html